Gesunde Gemeinde

Das Audio stammt aus einer interaktiven Predigt- Lücke in der Aufnahme sind zu erwarten.

Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, ein Leib sind: so auch der Christus.

1 Korinther 12,12

Was für einen Plan stellt die Bibel für die Gemeinde auf? In Apostelgechichte sehen wir mehrere Beispiele davon, wie eine gesunde Gemeinde aussehen mag. Bei dieser Predigt schlagen wir Apostelgeschichte 2 auf, um uns das Vorbild der frühesten Gemeinde anzusehen. Als wir lesen werden wir uns ein Paar Fragen stellen: Ist dieser Text eher eine Verschreibung, oder eine Beschreibung einer gesunden Gemeinde? Was sind eigentlich die Kennzeichen einer Gesunde Gemeinde? Und wie können sich solche Kennzeichen auch heute praktisch ausdrücken?

Das Endergebnis ist: Gottes Plan für seine Gemeinde wird gelingen. Es lohnt sich, mit dabei zu sein, und mitzumachen- was viel einfacher ist, wenn wir seinen Plan zumindest stuckweit verstehen.

Erbsünde

Wie es nun durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammnis kam, so auch durch eine Gerechtigkeit für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens.

Römer 5, 18

Kann ich für eine Sünde verantwortlich sein, die jemand anderes begangen hat?

Mit dieser Frage lesen wir Römer 5, 12-21 durch. Wir erfahren noch heute die Folgen von Adams Sünde im Garten Eden. Aber tragen wir auch die Schuld davon? Gott hat in Hesekiel 18 versporochen: „Nur wer sündigt, muss sterben. Ein Sohn soll nicht an der Schuld des Vaters mittragen, und ein Vater soll nicht an der Schuld des Sohnes mittragen.“

Wir können Römer 5 nur im Licht dieses Versprechens verstehen. Adams Sünde- nämlich, dass er vom Baum der „Erkenntnis des Guten und Bösen“ gegessen hat, hat eine neue Welt von Sünde geöffnet. Das gilt für ihn, seine Frau, und ihre Kinder — uns eingeschlossen. In dem Sinn haben wir nicht die Schuld Adams Sünde geerbt, sondern die Fähigkeit, selbst zu sündigen.

Glücklicherweise weist Paulus auch auf ein effektives Mittel hin, das gegen unser Sünde Problem kämpfen und gewinnen kann- die überreiche Gnade Jesus.

11 Himmlische Wahrheiten für ein irdisches Leben

Er hat uns gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus

Epheser 1, 3b

In Epheser 1, 3-14 finden wir 11 Himmlische Wahrheiten für ein irdisches Leben:

  1. Wir sind gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt
  2. Wir sind vor Grundlegung der Welt erwählt
  3. Wir sind heilig und tadellos
  4. Wir sind Gottes Söhne und Töchter
  5. Wir sind begnadigt
  6. Wir sind erlöst
  7. Wir dürfen das Geheimnis seines Willens erkennen
  8. Unser Herr wird König von Himmel und Erde sein
  9. Wir sind Erben Gottes
  10. Wir sind versiegelt mit dem Heiligen Geist
  11. Auf unser ewiges Erbe haben wir bereits eine Anzahlung erhalten

Eine Betrachtung dieser Wahrheiten sollte jeden Gläubigen in die Anbetung treiben.

Die Entrückung der Gemeinde

Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott die Entschlafenen durch Jesus in die Gemeinschaft mit ihm führen.

1. Thessalonicher 4.14

Christen aller Zeiten haben daran geglaubt, die Entrückung soll nah sein. Die Wahrheit ist, sie haben alle recht gehabt. Niemand außer der Vater weiß genau, wann das Ende kommen wird, aber mittlerweile wurden schon viele Zeichen des Endes erfüllt. Das Ende wird ja schrecklich sein, aber der Gemeinde wurde versprochen, dass wir „entrückt“ werden- und eine Ewigkeit mit Christus verbringen. Deswegen beschreibt Paulus die schon gestorbenen Christen als „Entschlafenen“- sie sind schon geistlich bewusst im Gegenwart Gottes, und warten nur auf ihre körperliche Auferstehung.

Gottes Versprechen der Auferstehung ist tatsächlich das stärkste Mittel womit wir einander „trösten“ sollen. Der Tod heißt ja leiden auch für Christen, aber niemals ohne Hoffnung.

Die Herrlichkeit des neuen Bundes in Christus

Wie viel herrlicher muss es dann sein, Gott im neuen Bund zu dienen und die rettende Botschaft von Christus zu verkünden! Denn dieser Dienst führt Menschen durch Gottes Geist zum Leben.

2 Korinther 3.8

Es geht um den Gegensatz zwischen altem Bund und neuen Bund. Nicht, dass der alte Bund falsch oder ohne Bedeutung gewesen wäre, aber Mose und alle Juden wußten, dass noch der Messias, der verheißene Retter, kommen muss. In Jesus ist er gekommen und als das perfekte Opfer ein für alle Mal gestorben und hat damit den Heilsplan Gottes ans Ziel gebracht und einen neuen Bund ermöglicht, in den wir auch mit hinein genommen sind.
Wie Mose das Gesetz brachte, dass zum Tode führt, dürfen wir als Gottes Botschafter das Evangelium bringen das zum Leben führt. Und wie Mose die Herrlichkeit Gottes widerspiegelte, dürfen wir Gottes Herrlichkeit widerspiegeln, der in uns lebt und durch uns wirken möchte.

Tatsache der Auferstehung

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Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen.

Johannes 20.25a

Jesus ist auferstanden! Im Laufe der Jahrhunderte haben viele Kritiker und Gegner des Christentums versucht, sich dieser Behauptung zu widersetzen, die wirklich die Grundlage unseres Glaubens ist. Diese Opposition ist nichts Neues, und Christen sollten von der historischen Genauigkeit von Jesu Leben, Tod und Auferstehung voll überzeugt sein.

Die Behauptungen der frühesten Apostel (der engsten Freunde Jesu) und Hunderte anderer waren keineswegs mystisch oder esoterisch, sondern sehr einfach: „Wir haben den Herrn gesehen“. Diese Behauptung wäre leicht zu widerlegen, wenn sogar eine dieser Personen ihre Behauptung widerrufen hätte. Aber keiner von ihnen tat es – und fast alle von ihnen wurden aus diesem Grund getötet. Heute ist ihre Bereitschaft zu sterben – nicht für das, was sie glaubten, sondern für das, was sie sahen – nur eines von vielen überzeugenden Beweisen für die wundersame Auferstehung Jesu.

Reagiere, wenn Gott zu dir spricht!

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Darum sage ihnen: So spricht Gott der HERR: Keines meiner Worte wird sich lange hinausziehen. Was ich rede, soll geschehen, spricht Gott der HERR.

Hesekiel 21.28

Wann immer Gott spricht, reagiert die ganze Natur sofort. Nur in rebellischen menschlichen Herzen gibt es eine Trennung zwischen dem, was Gott sagt und dem, was tatsächlich passiert. So soll es nicht sein!

Wenn wir es verzögern, Gott zu gehorchen, gehorchen wir Gott nicht. Wenn du heute das Privileg hast, Gottes Stimme zu hören, verhärte dein Herz nicht. Tu stattdessen, genau was Er dir sagt.

Drei in Eins

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Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich!

1 Mose 1,26a

Die Dreieinigkeit war schon immer einer der komplexesten und vielleicht sogar verwirrendsten Aspekte dessen, wer Gott ist. Es gibt viele Analogien, um das „Drei in Eins“ -Konzept zu erklären, aber die meisten von ihnen sind weit davon entfernt, Gottes wahre Natur zu erfassen. Zum Glück hat er uns ein Bild in der Schöpfung gegeben, das seine Natur genau wiedergibt, und es gibt eines davon in jedem Raum, in dem du jemals warst- der Mensch! *Du* bist nach dem Bilde Gottes geschaffen, was (unter anderem) bedeutet, dass du ein dreieiniges Wesen bist. Römer 7 und 8 geben uns ein klareres Bild davon, was die Mitglieder der „menschlichen Dreieinigkeit“ sind (Geist, Sinn, Fleisch) und wie sie miteinander interagieren. Jedes dieser Mitglieder ist zu 100% *du* und dennoch bist du mehr als jedes. Diese erstaunliche Wahrheit soll uns nicht nur helfen, uns selbst besser zu verstehen, sondern auch unseren Gott.

Trauernder zur Tröster

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Gepriesen sei der Gott… der uns tröstet in all unserer Bedrängnis, damit wir die trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, durch den Trost, mit dem wir selbst von Gott getröstet werden.

2 Korinther 1.3,4

Unser Gott ist ein Tröster. In dem Sinn kümmert er sich auf eine besondere Weise um uns, die wir Leiden ertragen. Und sein Trost endet nicht mit dem Empfänger- es vervielfacht sich! Er möchte durch seinen Trost auch seine Kinder dazu beibringen, einander trösten zu können. Aus dieser Perspektive versteht Paulus teilweise seine eigene Leiden- es hat ihn zu ein besserer Tröster gemacht. Darauf können auch wir uns freuen- wenn wir leiden, lernen wir ein besserer Freund zu sein.

Sei Stark und Mutig

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Habe ich dir nicht geboten: Sei stark und mutig? Erschrick nicht und fürchte dich nicht! Denn mit dir ist der HERR, dein Gott, wo immer du gehst.

Joshua 1.9

In verrückten Zeiten- Zeiten des Aufruhrs- was will Gott von uns? Erwartet er, dass wir alles verstehen? Erwartet er, dass wir uns immer an die Gefahr konzentrieren, auf das wir in Panik geraten? Die sind keine hypothetische Fragen- wir leben nun in solchen Zeiten. Auch Joshua, vor mehr als 3000 Jahre, hat in solchen Zeiten gelebt.

Gerade am Anfang seiner Zeit als Leiter Israels bekam Joshua eine Antwort auf diese Fragen, direkt von Gott: „Ich will, dass du dich immer wieder daran erinnerst, wer mit dir geht.“

Wenn wir richtig verstehen, wer für uns ist, ist es völlig egal, wer oder was gegen uns ist. Dann wird „Sei stark und mutig“ eher eine Unvermeidlichkeit als ein herausfordernder Befehl.